Traummaße 60-120-240

Traummaße 60-120-240

das Team Garten um Mrs. Pink hat ja einige Posts vorgelegt, so das man denken könnte, das es sich Mr. Green im Inneren gemütlich gemacht hat, anstatt den Selbigen in Form zu bringen.

Aber weit gefehlt, die letzten Tage und Wochen wurde gebohrt, gehämmert, geschliffen und geölt. Um euch mal abzuholen, am Anfang sah die Bude ungefähr so aus:

Viel Arbeit aber auch viel Potential. Gegen den Mief der 1960er hilft neue Farbe und etwas Liebe für den Boden.

Die Wand

Die originale verpeekte Farbe geht natürlich gar nicht. Ein frisches Weiß kann da schon vieles verändern, wenn man denn eine Farbe mit genügend Deckkraft nimmt. Wenn. Dann.
Die Wand wurde also 3x gestrichen, und kann im Winter noch einen vierten Anstrich vertragen. Die Veränderung war sofort spürbar, das beklemmende Gefühl wich einem ersten Durchatmen.

Der Fussboden

nachdem dieses grüne Ungeheuer entfernt war, kam zaghaft und leicht verschüchtert der originale Dielenboden zum Vorschein. Kaum Risse, alle Bohlen in Ordnung, ein paar Nägel fehlen - schnell war klar, das Ding wird restauriert. Sehe immer noch den entgeisterten Blick von Mrs. Pink vor mir, als ich ihr diese Idee präsentierte. Alleine deswegen war es schon all die Mühe wert. 🙃

Es wurde zwei Tage 3x mit einem Multischleifer geschliffen, was das Zeug hielt, in den Stärken 60, 120 und 240.

Eine staubige Angelegenheit, hier gerne der Hinweis, ein guter Mundschutz ist gerade bei den feinen Schleifvorgängen ein Muss!

Danach dann Parkettversiegelung, nochmal mit 240er Papier schleifen, und nochmal mit der Versiegelung einstreichen.

In einem "normalen" Alltags-Wohnraum hätte man sicherlich noch ein weiteres Mal geschliffen und geölt, aber hier in der Gartenbude reicht es auch so aus

Fun Fact 1: Oben links ein Überbleibsel unseres Vorbesitzers, diese unfassbar hässlichen Bierkrüge bleiben bis zum nächsten Schrottwichteln als Munition bei uns stehen. 😎

Die Sitzgelegenheiten

als letzte Impressionen für heute ein Blick auf unsere Sitzmöbel. Mr. Grey hatte die Vision, seine Erdnüsse auf einem Sofa sitzend zu sich nehmen, und dabei in Gedanken schwelgen zu können. Gut. So sollte es sein, um den Charme der Hütte zu behalten und gleichzeitig den Geldbeutel etwas zu entlasten wurden die Idee geboren, Sitzmöbel aus Paletten herzustellen.

Paletten waren schnell besorgt, das Werkzeug zufällig vor Ort, schlichte Kissen im Zulauf. Also wieder schleifen, damit zumindest die erste Schicht vom Holz entfernt wird. Man weiß halt nie, welche Geschichte die Paletten zu erzählen hätten. Von Hundefutter bis Chemikalien kann schon alles drauf gelagert worden sein.
Kurz, der Rotz muss ab.

Bei den Paletten wurde auf die feine Nummer bei den Papieren verzichtet, die eingesparte Zeit wurde beim Zusammenhämmern zu einem Sitzmöbel verwendet. Ich sage es mal so, 190mm Nägel sind mit dem falschen Hammer ein echter Spass. 😎

Rollen drunter, Kissen drauf, ein zwei Bilderleisten vom schwedischen Möbelhaus an die Wand, fertig ist die schoener wohnen Wand. Gefühlt zumindest.

Was noch fehlt sind die Fussleisten, die sind schon zart im letzten Bild zu erkennen, aber das sind Arbeiten für eher langweilige Tage.

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